Jugendbildungsstätte
in Trägerschaft der
Salesianer Don Boscos

Silvester einmal anders

Veröffentlicht am: 10. Januar 2020

Am Beginn der Woche „zwischen den Jahren“ (30. Dezember 2019 bis 01. Januar 2020) hat im Aktionszentrum der Salesianer Don Boscos im Kloster Benediktbeuern wieder die traditionelle Veranstaltung „Silvester einmal anders“ erfolgreich mit rund 80 Teilnehmenden – darunter Familien, Paare und Alleinstehende – stattgefunden. Dieses Jahr stand die Veranstaltung unter dem Thema des Evangeliums: „Ihr seid das Salz der Erde, Ihr seid das Licht der Welt“.

Angeleitet vom Vorbereitungsteam des Aktionszentrums setzten sich die TeilnehmerInnen in verschiedenen Altersgruppen mit Fragen zum vergangenen Jahr auseinander: „Wo gab es Situationen, in denen Salz in eigene oder in die Wunden anderer gestreut worden war?“, sowie „Wo war man ein Scheinwerfer für andere gewesen?“. Die Tiefe, die entstand, war beeindruckend.

Viele kleine Momente und Begegnungen machten die ganze Veranstaltung zu etwas Besonderem:

Wie zum Beispiel die Neujahreswende, die mit einem kurzen Impuls und einem Gebet an einem großen Lagerfeuer eingeleitet wurde. Dann fielen sich alle in die Arme und stießen bei Sekt, Orangensaft und alkoholfreien Cocktails auf das neue Jahr an. Die Kinder hatten Spaß an riesigen Wunderkerzen und dabei, Fackeln über das Lagerfeuer zu halten.

Ein weiterer besonderer Moment folgte bei der Messe am Neujahrsmorgen beim Abschluss der Fürbitten, der schlicht und einfach darin bestand, dass die Teilnehmenden ganz frei Namen in die Stille hinein sagten, wobei die Flut an Namen kein Ende zu nehmen schien. Es waren Namen von Menschen, die einem im letzten Jahr wichtig geworden waren oder aber von Menschen, an die man in diesem Jahr besonders denken wollte.
Der Gottesdienst war geprägt von Ideen, wie man im kommenden Jahr Salz der Erde und Licht der Welt für andere sein könnte.

Danke allen, die durch ihr Mitwirken und ihren Einsatz diese Veranstaltung bereichert haben und so einen guten Übergang in das neue Jahr ermöglicht haben.

Tobias Nieß